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Vier der wichtigsten Volksfeste Bayerns

Das ganze Jahr hindurch werden in Bayern zu unterschiedlichsten Anlässen Feste gefeiert, die jeweils auf traditionelle Weise begangen werden. Neben dem weltberühmten Oktoberfest in München gibt es noch viele weitere Volksfeste, die einen Besuch wert sind.

Augsburger Plärrer

Als erstes wäre Schwabens größtes Volksfest, die sogenannte Plärrer in Augsburg, zu nennen, die jedes Jahr etwa 1,2 Millionen Besucher anzieht. Sie findet beispielsweise vom 12. bis zum 26. April 2020 statt und bietet alles, was man auf einer Kirmes erwarten würde. Wie auf den meisten deutschen Festen gibt es auch hier Fahrgeschäfte, Geschicklichkeits- und Glücksspiele, Imbisse und Snackbuden, Süßkrämer, Zelte für Geselligkeit und Tänze und diverse Kinderattraktionen. Die Herbstplärrer findet am selben Ort statt.

Regensburger Dult

In Regensburg feiern die Bürger ebenfalls zweimal jährlich die Dult, die als größtes Volksfest der Oberpfalz gilt. Im Mai gibt es die Mai-Dult und im September die Herbst-Dult. Ihre Ursprünge haben die Feiern als religiöse Messe, die zu Ehren von Heiligen stattfanden, aber im Laufe der Zeit wurden die Messen in Jahrmärkte umgewandelt. Im Prinzip wurden sie durch regionale Kaufleute und Händler der näheren Umgebung ausgerichtet.

Gäubodenfest

Das in Straubing stattfindende Gäubodenvolksfest hat jährlich mehr als eine Million hauptsächlich einheimische Besucher und findet jährlich einmal statt. Der Name leitet sich vom gleichnamigen Gebiet in Niederbayern, dem sogenannten Gäuboden, ab, das sich nicht exakt abgrenzen lässt. Das Fest dauert elf Tage und beginnt immer freitags vor dem ersten Samstag im August. Die Ursprünge der Feierlichkeiten liegen im landwirtschaftlichen Vereinsfest des Unterdonaukreises. Gegründet wurde das Fest im Jahr 1812 von König Maximilian dem Ersten von Bayern.

Nürnberger Volksfest

Das Nürnberger Volksfest findet zweimal jährlich als Frühlings- und Herbstfest statt. Das erste Fest sollte 1826 zu Ehren des berühmten König Ludwig I. stattfinden. Die Örtlichkeiten haben seit damals mehrfach gewechselt und wurden umbenannt und der jährliche Turnus wurde auch erst seit 1842 eingehalten.